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DEUTSCHES
TAGEBUCHARCHIV e.V.
Pressestimmen |
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Pressestimmen über das Deutsche Tagebucharchiv
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Am 13. Oktober 2008 widmete DIE WELT dem Deutschen Tagebucharchiv in ihrem Magazin ein ganzseitiges Portrait. |
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Geliebtes Tagebuch "Für mich ist das eine Bürgerinitiative", sagt Frauke v. Troschke, "jeder hat das Recht zu sagen, wie sein Leben war." ... Mein Tagebuch lacht mich nicht aus Ein Tagebuch ist wie eine große Schachtel. In sie kann man alle Dinge schreiben und legen, die man aufbewahren möchte. ... |
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Titelbild des DTA-Portraits im Focusmagazin vom 31.Juni 2006 Hans-Peter Frick Rettung vor dem Altpapier ... Die Qualität der Lebenszeugnisse liegt in ihrer Authentizität. Im Gegensatz zu offiziellen historischen Dokumenten oder auch literarischen Biografien handelt es sich hier um ungefilterte Aufzeichnungen von alltäglichen Lebenserfahrungen. Diese erscheinen in manchen Fällen als höchst banal, in anderen als aufschlussreiche Dokumente der Zeitgeschichte ...
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Michael Gassmann Dann kam alles anders als geplant ... Die Leute kommen, um ihre Erinnerungen abzugeben. Sie bringen sie in Schachteln, Taschen und Koffern, weil sie sich von ihnen befreien möchten. Weil sie einen neuen Abschnitt ihres Lebens beginnen möchten. Oder weil sie ahnen, dass ihnen nicht mehr viel Zeit bleibt. Sie kommen, weil sich jemand um ihre Erinnerungen kümmern soll, wenn schon ihre Familie es nicht tut. Oder weil sie glauben, dass das, das sie zu erzählen haben, nicht nur für die Angehörigen von Interesse ist. ...
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Anja Wischer Geschichte, die das Leben schreibt ... Es sind viele Leben, die im alten Rathaus von Emmendingen in zartblauen Kartons in einem verschließbaren Büroschrank verwahrt liegen. Es sind Lebensläufe, die in Tagebüchern niedergeschrieben wurden - in schnörkeliger oder kantiger Schrift oder auch mit dem Typenrad einer Schreibmaschine. Individuelle Schicksale und Konflikte, Trauer und Freude sind hier in unbeholfener Sprache, aber auch mit literarischem Geschick auf vergilbtes Papier gebannt ...
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Sieglinde Geisel ... Was sucht man in einem Tagebucharchiv? Man merkt es erst, wenn man beim Blättern auf Berichte stößt, die einem die Augen für die Bedingungen unseres eigenen Lebens öffnen ... Denn der Motor des Tagebuchschreibens seien Krisen, Umbrüche, Schicksalsschläge. Wer zufrieden vor sich hinlebt, wird weniger zum Schreiben gedrängt. Dies zeigen die vielen Kriegstagebücher, Feldpost-Korrespondenzen, die zahllosen Berichte über Flucht, Vertreibung und jahrelange Kriegsgefangenschaft, die zu einem Schwerpunkt des Archivs geworden sind ..
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Susanne Fritz ... Obwohl innerhalb der Geschichtswissenschaft die Alltags- und Mentalitätsgeschichte inzwischen fest verankerte Forschungszweige seien, würden die hierzu notwendigen Quellen bisher nicht in größerem Umfang gesammelt und systematisch der Wissenschaft zugänglich gemacht, heißt es in der Selbstdefinition de Deutschen Tagebucharchivs. Damit ist es für die Erforschung zeitgeschichtlicher Phänomene eine wahre Fundgrube…. Die Begründer machen deutlich, dass ihr Anliegen weniger sentimental den kulturell, also politisch zu verstehen ist s ...
Christoph Weymann ... Tagebücher entstehen als Orte der Zuflucht und der Selbstvergewisserung. Oft haben sie etwas sehr Intimes, Persönliches und sind fast ein Teil des Schreibenden selbst. Vielen fällt es schwer, sich von ihren Aufzeichnungen zu trennen. Wer seine privaten Niederschriften ins Tagebucharchiv bringt, sucht vor allem Beruhigung, dass die Mühe nicht umsonst war. „Nu, weiß ich, wo es ist!“, sagte ein 80-Jähriger als er dem Archiv seine Reisetagebücher brachte ...
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Alex Rühle
Was vom Alltag übrig blieb ... Tagebuchschreiber heben auf im zweifachen Sinne: Sie bücken sich nach Kleinigkeiten, die auf der Straße liegen und über die die große Geschichtsschreibung rumpelnd hinwegfährt. Sie schätzen die scheinbar so flüchtigen Überbleibsel ihrer Tage - stalinistische Flugblätter, abgestempelte Fahrkarten, kleine Bemerkungen, Beobachtungen und liebe Grüße, das dufttende Blatt einer Magnolie im Hinterhof. Und sie heben all das auf für spätere Zeiten. Als Erinnerung an ein vergangenes Menschenleben ...
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Angelika Jacob ... Ob garniert von getrockneten Blumen, gewellt vom Regen oder geschmückt mit eigenhändigen Skizzen: Die Tagebücher tragen Spuren ihrer Entstehung und Zeichen ihrer Zeit… Solche Quellen sind unschätzbar wertvoll für die Erforschung unserer Alltags- und Mentalitätsgeschichte ...
Bernhard Borgeest ... Prominente Autoren und bereits gedruckte Chroniken interessieren den gemeinnützigen Verein nicht, sondern Dokumente, die sonst unbeachtet blieben. Die Emmendinger Bibliothek des Alltags erlaubt eine tabulose Schau in Hunderte von Seelen. Neben dem Bösen („Meine Pistole erschießt alles, ob Russen, Kälber oder Hühner“) steht das Banale („Heute Bratkartoffeln. Abends Fernsehen“). Als Vertraute der Einsamen, als Zuflucht in der Not bergen Tagebücher wohl eher das Traurige und Depressive. Glück und Überschwang blitzen in den Seiten der eifrigsten Autoren auf der Teenager ...
Christoph Weymann ... Die ungeschminkt und ohne Hintergedanken an eine spätere Veröffentlichung entstandenen Aufzeichnungen ganz normaler Leute aus den letzten 200 Jahren wirken manchmal fast wie eine Live-Schaltung ins Alltagsleben der Vergangenheit. Kein Wunder, dass sich im kleinen Emmendingen mitunter Doktoranden aus England und Professorinnen aus den USA die Klinke in die Hand geben ...
Ulrike Derndinger ... In wissenschaftlichen Kreisen hat das Tagebucharchiv in Emmendingen einen Namen. Susanne Hoffmann, Historikerin aus Stuttgart promoviert in Medizingeschichte, ihr Thema: "Gesundheit und Krankheit im Geschlechtervergleich in den Jahrgängen 1890 bis 1945". Als Wissenschaftlerin fühlt sie sich am richtigen Platz im DTA: Sie hat für ihr Thema relevante Texte gefunden, lobt die gewissenhafte Dokumentation. Außerdem wichtig für die wissenschaftliche Arbeit: Die rechtliche Seite ist mit den Autoren oder deren Nachkommen geklärt. Für die Wissenschaftler existiert dadurch Rechtssicherheit ... |
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