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DEUTSCHES
TAGEBUCHARCHIV e.V.
Wissenschaftliche Nutzung / Recherchen |
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Bedingungen für Nutzung und Recherchen | ||||||
| Recherche-Beispiele aus den Jahren 2008 und 2007 | |||||||
| Themen und Zitate aus Wissenschaftlichen Arbeiten | |||||||
| Literaturhinweise | |||||||
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Tagebücher, Feldpostbriefe, Memoriren ... "Ego-Dokumente" als Quellen historischen Lernens |
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Bedingungen für Nutzung und Recherchen Für die Erforschung von zeitgeschichtlichen Phänomenen ist das DTA eine wahre Fundgrube. Obwohl innerhalb der Geschichtswissenschaft die Alltags- und Mentalitätsgeschichte inzwischen fest verankerte und anerkannte Forschungszweige sind, so gibt es doch nur wenige Institutionen, in denen "die Geschichte" - oder besser: die Geschichten - von unbekannten Personen systematisch gesammelt und der Wissenschaft zugänglich gemacht werden. Nutzer bitten wir um vorherige telefonische Anmeldung und Terminabsprache. Recherchen können vor Ort von den Nutzern selbst vorgenommen oder dem DTA in Auftrag gegeben werden. Die Kosten richten sich nach dem Arbeitsaufwand - für eine Erstauskunft werden zehn bis 25 Euro in Rechnung gestellt. In der Regel stellen wir für jede Vorabrecherche 5 bis 10 Datenbankausdrucke zusammen, damit beispiesweise ein Student aus München prüfen kann, ob sich eine Recherche in Emmendingen für ihn lohnt. Erster Überblick über Neueingänge mit Hilfe der Jahrgangs-Broschüren
Als gute Beispiele für die Vielfalt der Zeitzeugnisse, die dem DTA alljährlich zur Verfügung gestellt werden, dienen die Jahresbroschüren "Lebensspuren" der Jahrgänge 2006, 2007 und 2008. Bestell-Service: Diese prägnanten Schnellübersichten bilden lediglich eine (minimale aber enorm arbeitsintensive!) Vorstufe der eigentlichen Erfassung durch unsere ehrenamtilchen LeserInnen. Deren Verschlagwortungen und Zusammenfassungen werden zeitversetzt in die DTA-eigene Allegro-Datenbank eingegeben (Beispiele siehe oben).
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| Zitat aus dem LITERATURBLATT (Januar 2006):
"... Damit ist das DTA für die Erforschung zeitgeschichtlicher Phänomene eine wahre Fundgrube. Ich begegne dort dem jungen Historiker Erich Place aus Brighton und seinem Kollegen Giorio Liuzzi aus Pisa. Die weitgereisten Doktoranden zeigen sich nicht nur beeindruckt von der Fülle des für ihre Arbeit überaus interessanten Materials. Gerade dessen systematische Erfassung und Aufbereitung erspare ihnen eine Menge Zeit. Eine Befragung der Datenbank führe schnell zum Ziel. Nicht nur die entsprechenden Dokumente würden mühelos ermittelt, der Forscher erfahre gleich, auf welcher Seite er das Buch aufschlagen müsse. Das sei einmalig, bekunden die beiden begeistert." Susanne Fritz |
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Daniela Kimmich (Universität Basel): „Selbstzeugnisse im Ersten Weltkrieg“ Alina Böcherer (Gymnasium Emmendingen): „Das Unglück von Tschernobyl“ Marius Ernst (Gymnasium Emmendingen): „Jugend zur Zeit meiner Großeltern“ Ngo Tinh (Schliengen): „Sterben, Tod, Trauer“ Alexander Berkel (ZDF Mainz): „Machtergreifung 1933-1934“ Nicholas Siegel (Washington): „Berlin im Jahr 1961“ Eva Zauner (Hauptschule Emmendingen): "Bäuerliches Leben alte Haushaltstätigkeiten“ Eileen Woestmann (Gymnasium EM): „Frauen im 18. und 19. Jahrhundert.“ Prof. Dr. Bernd Wegner (Universität Hamburg): „Der Blick des Besatzers: Paris mit deutschen Augen 1940-1944“ Holger Wetzel (Thüringer Allgemeine, Erfurt): „Zeitzeugnisse aus Thüringen“ Sulamith Sommerfeld (A.-S.-Hochschule Berlin): „Tagebücher von Krebskranken“ Martin Röw (Magdeburg): „Katholische Wehrmachtspfarrer“ Hannah-M. Beck (Universität Tübingen): „Heimkehr aus dem Zweiten Weltkrieg“ Daniela Jakob (Baienfurt): „Theaterprojekt (darstellbare Tagebuchtexte)“ Susanne Hilz-Wagner (Karlsruhe): „Ess- und Trinkkultur in Baden-Württemberg“ Christian Zander (Sölden): „Wirtschaftsgeschichte des deutschen Tischlerhand-werks nach 1870“ Frank Biess (Universität Göttingen): „Ängste der Deutschen nach 1945“ Rahel Hoffmann (Universität Frankfurt/M.): „Religion und Tradition in jüdischen auto-biographischen Zeugnissen seit Ende des 19. Jahrhunderts“ Dr. Susanne Kuß (Universität Freiburg): „Deutsche Kolonialkriege“ Prof. Mary Fulbrook (London): „Deutsche Diktaturen des 20. Jahrhunderts: Drittes Reich und DDR“ 24.09.08: Serpil Hengeöz (Köln): „Kölner Familien im Nationalsozialismus“ 25.09./29.10.08: Thomas Gloy (Universität Potsdam): „Moral im Nationalsozialismus National-sozialismus in der Moral“ Thorsten Gudewitz (Uni Gießen): „Schillerfeiern 1859“ Stephan Glienke (Universität Exeter, England): „Luftkrieg und deutsche Bevölkerung“ Eva Maria Modrey (Uni Gießen): „Olympiade 1972“ Agnes Lütke-Föller (Universität Münster): "Unternehmen, Geschäft, Betrieb, Firma, Selbständigkeit" Isabell Metzger (Freiburg): „Industrialisierung im 19. Jahrhundert unter sozial-geschichtlichen Aspekten“ Claudia Becker (Morgenpost Berlin): „Weihnachten“
Dr. Mathilde Henning (Universität Kassel): „Grammatik des Neuhochdeutschen“ Dr. Helmut Gold, Dr. Christiane Holm, Eva Bös und Christine Nowak sichten den DTA-Bestand für die Ausstellung im Museum für Kommunikation Frankfurt „Absolut privat? Vom Tagebuch zum Weblog“ Evelin Hartmann („tina“-Redakteurin): „Liebesbriefe“ Prof. Tatsuru Miyake, (Universität Tokio): „Historie des I. Weltkriegs“ und „Die Gesellschaftsgeschichte Bayerns“ Maximilian Brand (Universität Münster): „Formen und Funktionen des Tagebuchschreibens“ Dr. Wolfram Haderthauer (Göppingen): „Reiseaufzeichnungen wandernder Handwerksgesellen“ Christoph Raichle (Universität Stuttgart): „Hitlers Strategien der Selbstdarstellung“ Dietlind Wünsche (Universität Heidelberg): „Ostasiatisches Expeditionskorps 1900-01“ Prof. Dr. Ana Isabel Almendral-Oppermann (Madrid): „Deutschland zwischen den beiden Weltkriegen“ Helena Hahnenstein (Pädagogische Hochschule Freiburg): „Kindheit und Jugend im Nationalsozialismus“
Dr. Leighton James (York, England): „Tagebücher aus napoleonischer Zeit“ (Bild) Stephan Ditgens (Universität Mannheim): „Erlebte Geschichte / Ausstellungsgestaltung am Beispiel Deutsches Tagebucharchiv“ Torsten Albinus (Freilichtmuseum Vogtsbauernhof Gutach): „Der II. Weltkrieg im Schwarzwald“ Alex Rühle (Süddeutsche Zeitung): „Der 20. März in Tagebüchern und Briefen“ Christoph Janssen (Universität Bremen): „Entwicklungstendenzen jugendsprachlicher Sprechweisen von 1950 bis heute“ Ruth Michalek (PH Freiburg): „Lernfelder und Lernprozesse von Eltern“ |
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Themen und Zitate aus Wissenschaftlichen Arbeiten _J. Dilger: Frauen be-schreiben ihre Zeit. Deutsche Tagebücher 1944-48, Magisterarbeit im Fachbereich Historische Erziehungswissenschaften, Humboldt Universität zu Berlin, 2004. _J. Klein-Hitpaß: Feldpostbriefe eines Ehepaares 1940 bis 1945, Magisterarbeit zur Erlangung der Würde der Magistra Artium der Philologischen, Philosophischen und Wirtschafts- und Verhaltenswissenschaftlichen Fakultät der Albert-Ludwig-Universität Freiburg i. Br., WiSe 2004/05. _A Watson: Self-deception and Survival: Mental Coping Strategies on the Western Front, 1914-18, in: Journal of Contemporary History 41(2), 2006, 247-268. _D. Schlick: Apotheken im totalitären Staat Apothekenalltag in Deutschland von 1937 bis 1945. Dissertation mit einem Geleitwort von Prof. Dr. Christoph Friedrich. Quellen und Studien zur Geschichte der Pharmazie 85, 2008. _H. Weckerlin: Südbaden 1945 Das Ende des Krieges im Spiegel persönlicher Aufzeichnungen, Hauptseminararbeit der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, Deutsch/Geschichte, SoSe 2007.
_F.Maier: Wenn nichts mehr bleibt ... Hoffnung in Krisensituationen, Eine pastorale Untersuchung anhand von Tagebüchern aus dem Zweiten Weltkrieg, Dissertation zur Erlangung der Doktorwürde der Theologischen Fakultät der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg 2007 "Das Tagebuch gilt in den Augen vieler als ein sehr wahrhaftiges Selbstzeugnis. Maurice Chapelan entdeckt im Journal intime gar „I´humain dans sa nudité primitive ». Das Tagebuch spiegelt jedoch nicht nur Persönliches, sondern ist auch ein zeitgeschichtliches Dokument. Indem im Tagebuch Begebenheiten eines Tages aus der Sicht eines Subjekts dargestellt und reflektiert werden, wird es zu einem Geschichtsbuch besonderer Art: „Das Tagebuch registriert tägliche Anregungen, die das Ich als privates Individuum und als gesellschaftlicher Zeitgenosse zugleich erfährt. Das Diarium wird zur geschichtlichen Zeugenaussage dieses Ich; im Tagebuch legt es Zeugnis ab von sich und ‚seiner’ Welt, von sich und ‚seiner’ Zeit. In diesem Sinn ist das Tagebuch ein repräsentativ-subjektives Geschichtsbuch; in seinen Aufzeichnungen begegnet der Leser einer individuellen historischen Existenz. _K. Behrens: Freundschaften zwischen Frauen im 19. Jahrhundert: Gesellschaftssystem und Geschlechtsspezifik, Magisterarbeit zur Erlangung der Würde der Magistra Artium der Philologischen, Philosophischen und Wirtschafts- und Verhaltenswissenschaftlichen Fakultät der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg i. Br., WiSe 2007/08. _U. Garth: Arbeitslosigkeit als pastorale Herauforderung. Analyse der Situation zweier Arbeitsloser anhand ihrer Tagebücher, Diplomarbeit Universität Freiburg, 2007. _M.-A. Marschewski: Narrative Identitätskonstruktionen und subjektives Krankheitserleben in den Tagebuchaufzeichnungen erkrankter Menschen. Eine textrekonstruktive Analyse von Krankheitstagebüchern, Inaugural-Dissertation zur Erlangung der Doktorwürde der wirtschaft- und verhaltenswissenschaftlichen Fakultät der Albert-Ludwig-Universität Freiburg i. Br., Abteilung für Rehapsychologie des Psychologischen Institutes, SoSe 2007. _A. Kochinka: Psychisches Geschehen im Tagebuch. Kulturpsychologische Fallstudien, Habilitationsschrift zur Erlangung der venia legendi für Psychologie im Fachbereich Erziehungswissenschaften der Universität Hannover, 2004. _K. Wölki: Krieg als Reise Die Wahrnehmung Frankreichs durch deutsche Soldaten im Zweiten Weltkrieg, Magisterarbeit zur Erlangung der Würde der Magistra Artium der Philologischen, Philosophischen und Wirtschafts- und Verhaltenswissenschaftlichen Fakultät der Albert-Ludwig-Universität Freiburg i. Br., WiSe 2007/08. |
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| Literaturhinweise
Baumann, Gerhart: Behnken, Imbke / Schmid, Pia: Bernfeld, Siegried: Boerner, Peter: Bräuer, Gerd: Bronnen, Barbara: Buchholz, Magdalena: Bühler, Charlotte: Elit, Stefan (2005) (Hrsg.): Frank, Anne: Graf, Werner: Greyerz, Kaspar v. (Hrsg.): Hocke, Gustav René: Jurgensen, Manfred: Kempowski, Walter: Kempowski, Walter: Kempowski, Walter: Lavater, Johann Kaspar: Lejeune, Philippe: Lucius-Hoene, Gabriele / Deppermann, Arnulf: Maier, Friederike: Marschewski, Marie-Amal: Melchior, Anke: Melchior, Anke / Piezonka, Beatrix: Messerli, Alfred: Misch, Georg: Misch, Georg: Nieden, Susanne zur: Niemeyer, Doris: Paulsen, Wolfgang: Plato, Alexander von: Risse, Stefanie: Rühle, Alex: Schönborn, Sibylle: Soff, Marianne: Wagner-Engelhaaf, Martina Wuthenow, Ralph-Rainer: Zand, Helene: |
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