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DEUTSCHES
TAGEBUCHARCHIV e.V.
Besucherfragen |
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Die fünf am häufigsten gestellten Besucherfragen:
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| Welches ist das älteste und welches ist das jüngste Tagebuch im DTA - Bestand? | |||
Das älteste Tagebuch des DTA-Bestandes: Das jüngsten Tagebücher stammen aus dem Jahr 2008. |
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| Aus welchen Gründen werden persönliche Lebenszeugnisse im DTA abgegeben? | |||
| Ganz unterschiedliche Gründe bewegen die Einsender zur Abgabe ihrer Dokumente beim DTA. Dies spiegelt sich auch in der Vielfalt der Dokumente wider. Hier eine kleine Auswahl:
"Das Dokument sollte für gesellschaftspolitische Arbeiten zugänglich sein!" - "Es handelt sich um wichtige Informationen über unsere Heimat, die es so nicht mehr gibt" - "Der Irakkrieg: Die Leser sollen erkennen, wie wichtig es ist, Kriege zu verhindern!" - "Garantie für fachgerechte Aufbewahrung." - "Um die Autorin nicht in Vergessenheit geraten zu lassen." - "Die eindrucksvolle Führung im DTA hat mich dazu bewogen." - "Das Tagebuch ist ein hochinteressantes Zeitdokument, das als Grundlage für einen Geschichtsunterricht genutzt werden könnte." |
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| Warum schreiben die Verfasser Tagebuch / Lebenserinnerungen? | |||
| In einigen Tagebüchern und Lebenserinnerungen stellen die Autoren die Antwort auf diese Frage an den Anfang ihrer Eintragungen. Hier fünf Beispiele:
Ein junges Mädchen schrieb am 2. Juli 1870 in ihr Tagebuch (Sig.-Nr. 993): Eugen H. schreibt 1993 in seinen Lebenserinnerungen (Sig.-Nr. 26,2 ): Dietmar R. (Sig.-Nr. 999) formuliert seine Gedanken über das Tagebuchschreiben: Annette B. notiert als 15-Jährige in ihr Tagebuch (Sig.-Nr. 448): Auf dem Gefängnisboden in Lauenburg beginnt Karin G. am 26. März 1945 zu schreiben (Sig.-Nr. 784,1): |
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| Welche Schwerpunkte weist der Sammelbestand des DTA auf? | |||
| Von den rund 1.700 Einsendungen wurden bisher etwa 1.500 Lebenszeugnisse in die Datenbank aufgenommen.
Jeweils ca. 40 % davon sind Tagebücher und Erinnerungen. Weitere 20 % setzen sich aus Briefwechseln und Briefen zusammen. Das Verhältnis zwischen männlichen und weiblichen Verfassern der autobiografischen Dokumente im DTA-Bestand beträgt etwa 60 : 40. Inhaltliche Schwerpunkte werden von den Erlebnissen während und nach den beiden Weltkriegen gebildet. Auch die Themen Kindheit und Jugend, Beruf, Reisen und Liebe kommen sehr häufig vor. Neuerdings treffen auch immer wieder Lebenszeugnisse aus der ehemaligen DDR im DTA ein. |
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| Wer recherchiert im DTA und wie kann man im DTA recherchieren? | |||
| Zu den Nutzern des Archivs zählen vor allem Studenten bzw. Wissenschaftler und Journalisten. Eher seltener wird der DTA-Bestand von Schülern und Privatpersonen für Recherchen genutzt. (Schulklassen bilden hingegen die häufigsten Besuchergruppen)
Mit Hilfe der Datenbank kann der DTA-Bestand relativ einfach nach Stichwörtern und Daten durchsucht werden. Um festzustellen, ob das DTA für ein bestimmtes Thema über passende Quellen verfügt, können auswärtige Nutzer einen Auftrag für eine kostenpflichtige "Vorabrecherche" erteilen. Wer im Archiv selbst recherchieren möchte, kann Nutzungszeiten vereinbaren, die über die üblichen Öffnungszeiten für Besucher hinausgehen. |
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