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DEUTSCHES TAGEBUCHARCHIV e.V.
Aktuelles |
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43 Tagebücher von
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Vorschau 2010
Gäste im Deutschen Tagebucharchiv |
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Ab Ende März 2010 |
Neue Räumlichkeiten im alten Rathaus! |
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15. Mai 2010 |
Museumsnacht der Stadt Emmendingen: |
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Ab 9. November ist die mittlerweile 3. Postkartenserie des Deutschen Tagebucharchivs erhältlich. Wie die acht verschiedenen Bildmotive aussehen und wie Sie die Karten bestellen können finden Sie hier (bitte anklicken).
Anlässlich der diesjähtigen Zeitreise-Lesung zum Thema 20 Jahre Mauerfall - Erinnerungen an eine Welt, die es nicht mehr gibt" wurde eine neue Textbroschüre mit den Lesungs-Texten zusammen gestellt. Näheres zur Bestellung und über unsere Textbroschüren-Serie finden Sie hier (bitte anklicken).
"Eine höchst informative 60-seitige Broschüre, die den Wert des Archivierens und des Nutzens von Tagebüchern, Erinnerungen und Briefwechseln vermitteln kann!". Neuer Service nicht nur für Wissenschaftler: Bestell-Service: Autobiographietage Emmendingen mit Martin Walser
Das Deutsche Tagebucharchiv präsentierte von Januar 2008 bis Juli 2009 die von der Landesstiftung Baden-Württemberg geförderte Wanderausstellung Lebensspuren. Rund vier Wochen lang wurden zum (vorläufigen) Abschluss des Projekts bis Mitte Juli 2009 nochmals sehens- und hörenswerten Exponate in der Meckel-Halle der Sparkasse Freiburg gezeigt Nach dem Emmendinger Rathaus, dem Kulturzentrum am Münster in Konstanz wurden die "Lebensspuren" im Jahr 2008 auch im Prinz-Max-Palais in Karlsruhe ausgestellt.. Weitere Informationen und Bilder zur Ausstellung finden sie an den folgenden Stellen: Vielfältige Recherchen dank idealer Erfassung möglich - einige Beispiele
Die Dokumenten-Vielfalt und die ideale Erfassung in den DTA-eigenen Datenbanken sind die Gründe für die intensive und erfolgreiche Recherche-Nutzung in den vergangenen Wochen. Weitere Recherchen von Januar bis September 2009: >> Cornelia Kast (Uni Freiburg) recherchierte im DTA für ihre Zulassungsarbeit im Fach Deutsch (Linguistik) zum Thema "Sprachgebrauch in Tagebüchern" >> Das Geschichtsseminar „Ego-Dokumente als Quellen historischen Lernens“ der Pädagogischen Hochschule Freiburg fand unter der Leitung von Christian Heuer an mehreren Tagen in den DTA-Räumen statt. >> Anne-Christin Sievers aus Frankfurt recherchierte für einen Artikel zum Thema Jugendtagebücher. Ihr halbseitiger Artikel erschien bereits vier Tage später in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung ("Jung-Seite") mit dem Titel "Mein Tagebuch lacht mich nicht aus" >> Dr. Julia Torrie (Dozentin für neuere und neuste Geschichte an der Universität Freiburg bei Prof. Herbert, Associate Professor an der St. Thomas University, Fredericton, Kanada) recherchierte zum Thema "Deutsche als Besatzer in Frankreich 1940-44" >> Inke Siemsen (Lehramts-Studentin an Uni Freiburg bei Prof. Sabine Dabringhaus) recherchierte zum Thema "Reichspogromnacht" >> Aline Anna Eiermann (PH Freiburg, Geschichte) recherchierte zum Thema "Kindheit und Jugend während der NS-Zeit in Freiburg" >> Lasse Ole Hempel und Moriz v. Wissel - Redakteure des Deutschlandradios Berlin führten für eine Länderreport-Hörfunksendung über das DTA mehrere Interviews und recherchierten in ausgewählten Tagebüchern. Sendetermin war am 2. März. >> Anita Schöffler (Studentin der online Medien der Hochschule Furtwangen University, Prof. Dr. Stefan Selke) recherchierte für ihre Wiss. Arbeit zum Thema "Visuelle Tagebücher im Netz - Motiv, Gebrauch und Wirkung von digitalen chronologischen Selbstrepräsentationsformen" Sie suchte und fand passende Vergleichsaussagen zur Schreibmotivation in Tagebüchern. >> Stefanie Surd-Büchele (Linguistik, Ludwig-Maximilians-Universität München, Prof. Ehlich) recherchierte für ihre Promotion zum Thema "Tagebuch-Schreiben: Formen und Strategien" >> Petra Peckl (Institut für Ethik und Geschichte der Medizin in Freiburg) recherchiert im DTA im Zusammenhang mit dem DFG-Projekt "Krieg und medikale Kultur. Patientenschicksale und ärztliches Handeln im Zeitalter der Weltkriege (1914-1945)" zum Forschungsschwerpunkt "Behandlungsalltag in Kriegs-Lazaretten" >> Jonas Wegerer (Uni Freiburg, Geschichte/Soziologie) recherchierte zum Thema „Rezeption des US-amerikanischen (Western-)Films in Westdeutschland in der Nachkriegszeit“ >> Die Redakteurin Katrin Fehr recherchiert und interviewt DTA-MitarbeiterInnen für ein DTA-Portrait im Donaukurier (Ingolstadt)> Richard Jobs (Associate Professor of History, Pacific University, Forest Grove, Oregon) recherchiert im DTA zum Thema „Backpack Ambassadors: Youth, Travel and European Integration” >> Svantje Meyer-Ravenstein (PH Freiburg, Seminargruppe Christian Heuer) recherchiert für Ihre Examens-Zulassungsarbeit über Ego-Dokumente (spez. Tagebücher) zu Flucht und Vertreibung aus dem Osten und deren Nutzung im Geschichtsunterricht >> Martha Krüger (Freie Universität Berlin, Geschichte, Prof. Dr. Oliver Janz) recherchiert für ihre Magisterarbeit zum Thema „Erinnerung und Erfahrung des deutsch-französischen Krieges 1870/71“ >> Prof. Chris Szejnmann recherchiert im DTA für sein Forschungsprojekt an der Loughborough University Leicestershire, UK (Department of Politics, International Relations and European Studies): „Vergleichende Regionalstudie über den Nationalsozialismus zwischen 1919 und 1945“ sowie allg. über Deutsche Geschichte im 20. Jahrhundert >> Marita Spitaler (Lehrerin für Pflegeberufe aus Ebersbach) recherchierte im DTA zum Thema "Psychische Erkrankungen in Tagebüchern“ >> Drei Schülerinnen der Emil-Dörle-Realschule Herbolzheim recherchierten zum Thema „Anne Frank, ihre Zeit und ihr Tagebuch“ und nutzen DTA-Quellen von Jugendlichen aus dieser Epoche >> Katrin Reisen (aus Emmendingen stammende Studentin der PH Ludwigsburg) recherchierte für eine Hausarbeit „Exkursion zum Thema Nationalsozialismus in Emmendingen“ >> Michelle Miles (Übersetzerin aus Freiburg) recherchierte im Auftrag von Anne Reid (Historikerin aus London) für ein Buch zum Thema „Belagerung von Leningrad 1941-1944“ >> Nadine Klemens (vidicom-tv Hamburg) recherchierte für eine TV-Dokumentation zum Thema „Polenfeldzug“ > Ein Neuntklässler des Goethe-Gymnasiums Emmendingen recherchierte für seine GFS im Fach Geschichte zum Thema „Berlin die geteilte Stadt“ >> Karin Janker (Journalistin aus Eichstätt) recherchierte für einen Artikel im Rheinischen Merkur zum Thema „60 Jahre Bundesrepublik“ >> Christina Krumscheid (Universität Freiburg / Lehramt Deutsch und Geschichte bei Prof. Sabine Dabringhaus) recherchierte im DTA zum Thema „Hitlerjugend“ >> Marc Wiggam (University of Exeter, GB, Centre of the Study of War, State and Society) recherchierte zum Thema „Ausmaße und Folgen der Verdunkelung auf die Bevölkerung in Deutschland und Großbritannien im Zweiten Weltkrieg“ >> Das erfolgreiche Theaterprojekt „Ich bin halt ein ziemlicher Mensch“ von Frau Daniela Jakob in Baienfurt (Mühle) basierte auf Tagebuch-Auszügen des DTA-Bestandes >> Jacques Schuhmacher (Geschichtsstudent der Humboldt-Universität Berlin) recherchierte in DTA-Tagebüchern über die Ostfront des I. Weltkriegs >> Olivia Maciejowski (Universität Konstanz - Studentin der Soziologie / Geschichte / Kunst-Medienwissenschaft) recherchierte im DTA zum Thema: „Wie haben sich Beziehungskonzepte nach der zweiten Frauenbewegung verändert?“ >> Anna Selbmann und Miriam Bauer (Hochschule für Gestaltung Karlsruhe, Szenografie/ Kommunikationsdesign) recherchierten zum Thema: „Raum der Wörter Tagebücher“ >> Katharina Sickinger (PH Freiburg, Lehramt Grundschule) recherchierte für eine Magisterarbeit zum Thema: „Tagebuch mit Viertklässlern“ >> Sarah-Lu Oberschelp (Institut für Soziologie der Universität Freiburg) recherchierte im DTA zum Thema „Subjektanalyse anhand eines Tagebuchausschnittes“ >> Hanne Leßan (Universität Bochum, Master: Geschichte / Gender Studies bei Prof. Constantin Goschler) recherchiert im DTA zum Thema: „Entnazifizierungsgeschichten. Der Umgang der Deutschen mit der nationalsozialistischen Vergangenheit in den Entnazifizierungsverfahren.“ >> Janosch Steuwer (Universität Bochum, Geschichte bei Prof. Constantin Goschler) recherchiert im DTA zum Thema: „Gesellschaftsgeschichte der Etablierung des Nationalsozialismus (1933-1939)“ >> Christina Stöbener (University of Sussex, Master Contemporary History bei Dr. Paul Betts) recherchiert in England zum Thema “Thema Youth in the 1970’s GDR Master thesis” (nach Zusendung von drei in Auftrag kopierten Tagebüchern) >> Doris Jahn (Drehbuchautorin aus Nürnberg) recherchierte für ein Drehbuch zum Arbeitsthema „Kriegstraumata von Kindern im II. Weltkrieg, die sich erst in der Gegenwart manifestieren“ >> Ralf Bingger (Geschichte Universität Freiburg PD Dr. Svenja Goltermann) recherchierte im DTA zum Arbeitsthema „Nachkriegszeit im ländlichen Raum“ >> Christina Eckert recherchierte im DTA für Ihr Dissertationsprojekt an der Uni Freiburg (Geschichte, Prof. Dr. Ulrich Herbert) zum Thema „Deutsche Südosteuropapolitik im Zweiten Weltkrieg“ >> Dr. Karen Nolte (Institut für Geschichte der Medizin Universität Würzburg) recherchierte im DTA zum Thema „Vom Umgang mit Schwerkranken und Sterbenden im 18. und 19. Jahrhundert - eine Alltagsgeschichte“. Weitere Recherchebeispiele aus den Jahren 2007 (und demnächst auch 2008) finden Sie hier (bitte anklicken) Drei Postsäcke mit Tagebüchern aus Australien
Ende September 2008 erhielt das DTA drei Kartons voller Tagebücher, die in Postsäcken von Sydney über den Seeweg nach Emmendingen transportiert wurden (Bild). Damit entsprach die Einsenderin dem letzten Willen ihrer Freundin, die vor einigen Jahren aus Hamburg nach Australien ausgewandert war. Die Autorin beschrieb in den Tagebüchern ihr Leben in den Jahren 2000 bis 2008. Im März dieses Jahres verstarb sie an Krebs. Die Einsenderin schrieb in ihrer Mail an das DTA: "Es ist gut zu wissen, dass die Tagebücher nun in guten Händen sind. Vielleicht können Sie mich auf dem Laufenden halten, wenn die Bücher zum ersten Mal eingesehen wurden und unter welcher Archivnummer sie zu finden sind. Ich bin nur froh, dass es so etwas wie ihr Archiv überhaupt gibt. Es ist ein wunderschönes Konzept. |
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UNIVERSITÄTSREKTOR ZU BESUCH: Mitte Januar 2010 konnte das DTA-Team den Rektor der Universität Freiburg, Prof. Dr. Hans-Jochen Schiewer (3.v.li.), im alten Emmendinger Rathaus willkommen heißen. Nach der Vorstellung des Archivkonzepts zeigte sich Prof. Schiewer vom Quellenbestand des DTA beeindruckt. Gerade dem unbezahlbare Engagement der Ehrenamtlichen zollte er seinen Respekt ("einmalige Infrastruktur!"). Das Bild zeigt von links: Prof. Dr. Ulrich Ott (Wissenschaftlicher Beirat des DTA), Kulturamtsleiter der Stadt Hans-Jörg Jenne, Universitätsrektor Prof. Dr. Hans-Jochen Schiewer, Emmendingens Oberbürgermeister Stefan Schlatterer, DTA-Vorsitzende Frauke v. Troschke, Gesine Hübner (Praktikantin der Universität Freiburg) und DTA-Mitarbeiter Friedrich Kupsch. DTA-Foto: Gerhard Seitz Ein ausführlicher Bericht erschien am 20. Januar in der Badischen Zeitung (hier anklicken).
Der Minister für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes Baden-Württemberg Prof. Dr. Peter Frankenberg zeigte sich bei seinem DTA-Besuch Ende Juli 2009 von den Archivalien und den wissenschaftlichen Perspektiven des DTA beeindruckt. Im Gespräch mit der DTA-Vorsitzenden Frauke v. Troschke kündigte er an, die weitere Entwicklung des Deutschen Tagebucharchivs durch sein Ministerium fördern zu wollen. Das Bild zeigt DTA-Mitarbeiter Friedrich Kupsch (links), der dem Minister und dem Emmendinger Landtagsabgeordneten a.D. Alfred Haas wertvolle Originale vorstellte.
"Die zahlreichen Aktivitäten, die das Deutsche Tagebucharchiv seit seiner Gründung entwickelt hat, sind sehr beeindruckend. Insbesondere der hohe Einsatz ehrenamtilcher Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist vorbildlich." Diese Anerkennung erfuhr das DTA kürzlich von Dr. Dietrich Birk MdL, dem Staatssekreträr des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes Baden-Württemberg. Anfang Juni 2009 stattete Dr. Birk dem DTA einen Besuch ab und trug sich in das Goldene Buch der Stadt Emmendingen ein. Von links: Landtagsabgeordneter a.D. Alfred Haas, DTA-Geschäftsstellenleiter Gerhard Seitz, Oberbürgermeister Stefan Schlatterer und Staatssekretär Dr. Dietrich Birk.
Eine Seminargruppe des Instituts für Sozilogie der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg ließ sich im Frühjahr 2009 von DTA-Mitarbeiterin Jutta Jäger-Schenk (vorne, 2.v.re.) in die Recherche-Möglichkeiten des Deutschen Tagebucharchivs einführen. In den folgenden Wochen recherchierten die Studenten im DTA jeweils zum Thema "Subjektanalyse anhand eines Tagebuchausschnittes".
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