Wanderausstellung "Lebensspuren"

Das Deutsche Tagebucharchiv stelle Mitte Januar 2008 das Konzept der Ausstellung Lebensspuren der Presse vor. Von Links: Kulturamtsleiter der Stadt Emmendingen Hans-Jörg Jenne, DTA-Vorsitzende Frauke v. Troschke, die beiden Projektleiter Gerhard Seitz und Paula Seeger sowie Birgitta Weiher (Pressestelle der Stadt Emmendingen).
Foto: Gerhard Walser,.Badische Zeitung

Oberbürgermeister Stefan Schlatterer (links) begrüßte rund 250 Gäste bei der ersten Vernissage im Ratssaal des Emmendinger Rathauses. Zu den Ehrengästen zählten (v.li.): Landrat Hanno Hurth, Prof. Dr. Ulrich Ott, Prof. em. Dr. Jürgen v. Troschke, Kultusminister Helmut Rau, DTA-Vorsitzende Frauke v. Troschke, Prof. Dr. Hans-Helmuth Gander und Prof. Dr. Ingeborg Villinger.

Im Anschluss an den offiziellen Teil bestaunten viele Besucher das außergewöhnliche Ausstellungs-Konzept und die sehenswerten Exponate.
Fotos: Gerhard Seitz, Deutsches Tagebucharchiv
"Bei dieser Ausstellung steht das Tagebuch im Mittelpunkt. In einer anschaulichen und lebendigen Präsentation werden Tagebücher als autobiographische Zeitzeugnisse und Tagebuchautoren vorgestellt. Ausgewählte Textbeispiele spiegeln zahlreiche Facetten bedeutender geschichtlicher Ereignisse und alltäglichen Erlebens. Lebensspuren will vor allem für das Medium Tagebuch sowie für Menschen und ihre Lebensgeschichten interessieren.
Lebensspuren will aber auch die Bedeutung des Deutschen Tagebucharchivs aufzeigen, das autobiographische Dokumente in ehrenamtlicher Arbeit sammelt, inhaltlich erschließt, archiviert und der Wissenschaft sowie einer interessierten Öffentlichkeit zugänglich macht. Die Ausstellungsabschnitte stellen eine Annäherung an das Thema "Tagebuch" dar, in dessen Mittelpunkt das Lese-Erlebnis steht. Gezeigt werden Tagebüch-Auszüge von acht einzelnen Autorinnen und Autoren auf jeweils einer Schautafel. Diese werden ergänzt durch Fotografien, biographischen Hinweisen und Kurzbeschreibungen zu den Hintergründen, vor denen die Tagebücher entstanden sind. Dankenswerter Weise hat sich der baden-württembergische Kultusminister Helmut Rau MdL als Schirmherr zur Verfügung gestellt und als wissenschaftliche Berater konnten Prof. Dr. Ulrich Ott und Prof. em. Dr. Jürgen v. Troschke gewonnen werden", betonen die beiden Projektleiter Gerhard Seitz und Paula Seeger.
Zitate aus dem Gästebuch:
> Herzlichen Glückwunsch zur gelungenen Ausstellung!
> Ich habe zuvor kaum darüber nachgedacht, wie wichtig - für andere - Tagebuchschreiben sein kann.
> Das Tagebucharchiv ist uns eine liebgewordene Einrichtung geworden.
> Mit großer Freude und Zufriedenheit habe ich die Hörform der Tagebücher erlebt.
Ausstellungskatalog "Lebensspuren"

Der Farb-Katalog zur Ausstellung "Lebensspuren" wurde ebenfalls zu einem Schmuckstück:
Neben den beiden Grußworten des Schirmherrn Helmut Rau (Minister für Kultus, Jugend und Sport des Landes Baden-Württemberg) und Prof. em. Dr. Jürgen v. Troschke (Wissenschaftlicher Beirat) bilden die Ansichten der reich bebilderten Ausstellungs-Tafeln den Schwerpunkt des Katalogs.
Dem Katalog beigefügt ist eine Hör-CD auf der acht Tagebuchauszüge der Ausstellungs-Autoren zu hören sind.
Die Kataloge können zum Preis von 10,- Euro im DTA gekauft bzw. per E-Mail unter dta@tagebucharchiv.de (zzgl. 2,50 Euro Versandkosten) bestellt werden.
>> Hörbeispiele aus der beiliegenden CD finden Sie hier und hier.
Bilder einer Ausstellung - Rathaus Emmendingen

Über 1.000 Besucher wurden in den ersten vier Wochen der Ausstellung "Lebensspuren" im foyer des neuen Emmendinger Rathauses gezählt. Wegen des erfreulichen Zuspruchs wurden sogar Sonntags-Öffnungszeiten eingerichtet.

"Etwas Neues beginnt" - unter diesem Motto können in zwanzig Schubladen Tagebuchauszüge entdeckt werden, die den Wert des Tagebuchschreibens und Impulse zum Nachdenken vermitteln können .

Auch für Schulklassen aus der Region bot sich im Emmendinger Rathaus die gute Gelegenheit, durch die Schautafeln acht Tagebuchautoren "persönlich" kennen zu lernen. Darüber hinaus vermittelten die Virtrinen-Exponate sowie das Schubladen-Element nachhaltig den Wert des Schreibens und des Lesens von Tagebüchern.
Die Schüler einer Klasse aus Wyhl beschrieben beispielhalft ihre Eindrücke folgendermaßen:
_ Die Tafeln haben mir sehr geholfen, etwas über Tagebücher zu erfahren
_ Ich habe viele Informationen über die Menschen und wie sie früher lebten erhalten.
_ Ich fand es gut, dass man die echten Tagebücher sehen konnte.
_ Ich habe mich vor dem Besuch der Ausstellung nie für Tagebücher interessiert, aber jetzt bin ich am Überlegen, ob ich selbst mit dem Schreiben anfangen soll.
_ Ich würde die Ausstellung jederzeit wieder besuchen.

Für die Hörstation (Bild) und die Filmstation nahmen sich viele Ausstellungs-Besucher in Ruhe Zeit.
Ein Hörbeispiel der Hörstation finden Sie hier und hier.
Bilder einer Ausstellung - Kulturzentrum am Münster Konstanz

Von 9. März bis 20. April 2008 machte die Ausstellung für einige Wochen im Kulturzentrum am Münster in Konstanz Station.

Viele interessierte Besucher besichtigten direkt im Anschluss an die Vernissage die "Lebensspuren"-Ausstellung im Gewölbekeller des Konstanzer Kulturzentrums. Die beiden Vitrinen mit Tagebüchern mit Bezug zur Bodensee-Region fanden dabei besondere Beachtung.

Da die beiden Weltkriege m Sammelbestand des Deutschen Tagebucharchivs einen besonderen Schwerpunkt bilden, wiurden zwei Schautafeln zu diesem Themenfeld gestaltet: Aus den Tagebuch-Auszügen eines Unteroffiziers (Bild) erfährt der Besucher, wieviel Leid Soldaten bei eiinem Feldzug durchstehen mussten.
Die Tafel von Luise S. ermöglicht einen Blick auf das Schicksal einer Frau in der Nähe von Stuttgart, deren Mann im Krieg vermisst wird.

DTA-Vorsitzende Frauke v. Troschke, Friedrich Kupsch (Ausstellungs-Team), Angelika Braumann (Leiterin des Kulturbüros Konstanz) und Prof. Dr. Ulrich Ott, der als Wissenschaftlicher Beirat in die Ausstellung einführte, zeigten sich nach der Vernissage rundum zufrieden.
Bilder einer Ausstellung - Prinz-Max-Palais Karlsruhe
Von Anfang Mai bis Anfang August 2008 besichtigten rund 2.400 Museumsbesucher die "Lebensspuren"-Ausstellung im Prinz-Max-Palais in Karlsruhe.

Im Rahmen des Internationalen Museumstags beteiligte sich das DTA am Programm des Prinz-Max-Palais mit zwei Einführungen in die Ausstellung. DTA-Mitarbeiterin Dr. Christa van Husen (rechts) erläuterte dabei 40 Besuchern Wissenswertes über das DTA und die Exponate.

Für Kinder war am 18. Mai ein "Lebensspuren"-Quiz vorbereitet, das den jungen Teilnehmern viel Freude bereitete. Gleichzeitig nutzten viele Erwachsene die Gelegenheit und vertieften sich in die Tagebuchtexte.

Ehrenagast bei der Vernissage am 9. Mai im Prinz-Max-Palais: Dietmar Riemann, einer der für die Ausstellungstafeln ausgewählten Tagebuchautoren - nahm gemeinsam mit seiner Frau an der Eröffnung teil. Der ehemalige Ostberliner Fotograf verfasste ab 1986 das "Tagebuch einer Ausreise aus der DDR".

Mit einer sehr gut besuchten Lesung beteiligte sich das DTA Anfang August 2008 im Prinz-Max-Palais an der Karlsruher Museumsnacht. Insgesamt 150 Besucher ließen sich von Liebes-Chansons - dargeboten von Traudel Kern - und Liebestexten aus Tagebüchern und Briefen faszinieren. Die beiden "Lebensspuren"-Projektleiter Paula Seeger und Gerhard Seitz (von links) sowie Hans D. und Luise Schmitz nahmen die Gäste der beiden Lesungen mit auf eine Zeitreise voller Glück und Tragik.
Bilder einer Ausstellung - Stadtmuseum "Alte Post" in Ebersbach an der Fils

Nachdem im ersten Ausstellungsjahr bereits über 3.000 Besucher gezählt werden konnten, wurde die "Lebensspuren"-Ausstellung Anfang 2009 im Stadtmuseum "Alte Post" in Ebersbach an der Fils fortgesetzt
Der ehemalige Direktor des Literaturarchivs Marbach Prof. Dr. Ulrich Ott, Eberbachs Bürgermeister Edgar Wolff und die Projektleiter des DTA führten in die Ausstellung ein. Neben den üblichen Exponaten werden in den Vitrinen einige Tagebücher aus der Region Stuttgart gezeigt.

Rund 50 Besucher folgten am 8. Februar der Einladung zur Vernissage im Ebersbacher Stadtmuseum und tauchten anschließend in die spannende Welt der Tagebuch-Autoren ein..

"Einzigartige Lebensspuren" - Auszug aus Stuttgarter Nachrichten, 9. Feb. 2009:
So unterschiedlich und individuell wie die Menschen und ihre Lebnswege sind, so einzigartig sind die Tagebücher, denen sie ihr Innerstes anvertrauen, die oft wichtiger Lebensbegleiter sind. Bis Ende März zeigt das Stadtmuseum "Alte Post" unter dem Titel "Lebensspuren" ganz besondere Tagebücher, "die Licht auf das Leben Einzelner und gesellschaftlicher Entwicklungen werfen", stellte Bürgermeister Edgar Wolff bei der Eröffnung der Ausstellung fest. (Margit Haas)

"Ein Schatz, der auf Papier festgehalten ist" - Auszug aus Stuttgarter Zeitung 16. Feb. 2009
Prominente haben diese Tagebücher nicht geschrieben. Dennoch ist ein jedes in dieser Ausstellung etwas Besonderes, spiegelt es doch eine Lebensgeschichte wider. Entsprechend lautet der Titel der Ausstellung "Lebensspuren".
Stundenlang könnte man sich zurzeit im Stadtmuseum alte Post in Ebersbach, Kreis Göppingen, aufhalten und schmökern. Die Tagebücher, die dort bis zum 29. März gezeigt werden, sind eine spannende Lektüre. Die Aufzeichnungen geben nicht nur Einblick in die Lebensgeschichte der Autoren und deren Motivation, zur Feder zu greifen, sie spiegeln auch die politischen und gesellschaftlichen Verhältnisse wider und sind fesselnde Zeitdokumente. Was in Geschichtsbüchern manchmal trocken daherkommt, wird in der Verquickung mit einer Biografie zum prallen Lebens- und Lesestoff.
Die Wanderausstellung des Deutschen Tagebucharchivs in Emmendingen, die erstmals im Raum Stuttgart gezeigt wird, macht den Ausstellungsbesuchern den Zugang zu diesen handschriftlichen und häufig schwer entzifferbaren Dokumenten leicht. Auf großen aufklappbaren Tafeln finden sich Textauszüge, Erläuterungen und, soweit vorhanden, Fotografien der Tagebuchautoren. In der früheren Remise der Alten Post steht darüber hinaus ein Schubladenschrank. In jeder Schublade befindet sich ein aufgeschlagenes Tagebuch. Eine Abschrift liegt daneben - der besseren Lesbarkeit wegen." (Sabine Riker)

Fotos: Paula Seeger und Gerhard Seitz
Bilder einer Ausstellung - Hohenloher Freilandmuseum in Schwäbisch Hall - Wackershofen

Die Besucher des Hohenloher Freilandmuseums in Schwäbisch Hall - Wackershofen konnten die "Lebensspuren" bis Mitte Mai 2009 bestaunen. Insgesamt wurden 3.500 Personen in der Ausstellung gezählt.

Im Rahmen der Vernissage führten die DTA-Mitarbeiter Gerhard Seitz und Hans D. Schmitz (Bild) gemeinsam mit Paula Seeger und Friedrich Kupsch in die Ausstellung ein.

Für jeden Ausstellungsort werden die Virtrinen mit eigens ausgewählten Tagebüchern bestückt. Damit können die Besonderheiten der gastgebenden Stadt bzw. Region berücksichtigt werden.

Nach der Vernissage ließ sich die neue Bürgermeisterin von Schwäbisch Hall ,Bettina Wilhelm (Mitte), und Museumsleiter Albrecht Bedal (links) von den Ausstellungsgestaltern einige Tagebuch-Originale zeigen. Von rechts: Hans D. Schmitz, Paula Seeger, Gerhard Seitz und Friedrich Kupsch. Der Zeitungsartikel erschien am 6. April im Haller Tagblatt.
Der aktuelle Ausstellungsort: Die Sparkasse Freiburg

Im Sommer 2009 endete (zumindest vorläufig) die "Lebensspuren-Tournee" in der Meckel-Halle der Sparkasse Freiburg.
Projektpartner für die Freiburger Präsentation waern neben der Sparkasse die Badische Zeitung sowie die Emmendinger Firma Mercedes Schmolck. Die Ausstellung wurde zusätzlich in die Freiburger Veranstaltungsreihe "Nachhaltigkeit als Lebenskunst" des Umweltschutzamtes der Stadt aufgenommen.

Vieles zu entdecken: Neben den zehn mit der Freiburger Grafikfirma TheisundPartner gestalteten großen Schautafeln sowie dem selbst kreierten Schubladenschrank ("Etwas Neues beginnt") werden die Ausstellungsbesucher diesmal von sehr vielen sehenswerten original Tagebüchern in ihren Bann gezogen. Hierzu zählen das älteste Tagebuch des DTA-Bestandes aus dem Jahr 1760 sowie weitere faszinierende Exponate aus der Zeit um 1800 bis in die Gegenwart - aus der Region Emmendingen-Freiburg und aus ganz Deutschland.

"Wichtigstes Ziel der Lebensspuren ist, den Ausstellungsbesuchern den Wert des Schreibens und Bewahrens von Tagebüchern zu vermitteln. Da die im Emmendinger alten Rathaus aufbewahrten 7.000 Zeitzeugnisse für Wissenschaftler, Studenten und Schüler immer häufiger zur Grundlage für Recherchen oder Projektarbeiten werden, stellen wir hier in Freiburg einige Nutzungsbeispiele vor und bieten zielgruppen-orientierte Führungen an", betonen die Lebensspuren-Projektleiter Gerhard Seitz und Paula Seeger.
Gästebuch-Eintragungen aus der Sparkasse Freiburg
Tagebuchschreiben,
ein Kosmos für sich,
unerschöpflicher Fundus.
23.06.2009
Although we do not speak German, it was an interesting exhibition. We enjoyed it.
Richard & Anne G., England
(Obwohl wir kein Deutsch sprechen, war es eine interessante Ausstellung. Uns hat es gefallen.)
Gut, dass das aufgehoben wird. Diese Lebensgeschichten der „kleinen Leute“
Wäre doch schade, wenn es verschwinden würde.
Sehr bewegend - ganz tolle Ausstellung!
25.6.09
Erlebnisse Gefühle kehren zurück.
Solch eine Ausstellung von Tagebüchern sehe ich zum ersten Mal. Es ist interessant und spannend darin zu lesen. Alles auf einmal ist zu viel, aber ich komme wieder.
29.06.09 Martin B.
Eine wertvolle Ergänzung meiner eigenen Erfahrungen in vielen gelebten Jahren!
Danke allen Mitarbeitern des Archivs!
S. J.
Es ist überaus erstaunlich, welche Vielfältigkeit in dieser schönen Ausstellung vertreten ist.
Nicht nur unterschiedliche geschichtliche Hintergründe, persönliche Schicksale und differenzierte soziale Umgebungen geben dieser Ausstellung einen besonderen Ausdruck, sondern vor allem auch die lebendige Unterscheidung der Darstellungsweisen.
30.6.09
Ich kenne das Tagebucharchiv in Emmendingen seit Jahren. Diese Ausstellung ist wieder sehr eindrucksvoll. Ich bin selbst Tagebuchschreiberin.
1.7.2009 Mathilde B. (87 J.)
Die Ausstellung hat mich sehr berührt. Ich habe als junges Mädchen auch geschrieben, aber meine Mutter hat es gelesen und ich habe es voller Scham verbrannt.
Heute bereue ichs (jetzt 59 Jahre alt), konnte mich seit damals nicht wieder daran setzen. Vielleicht ist mit dieser Ausstellung ein neuer Anfang für mich möglich.
1.7.2009 M. W.
Seit 1998 habe ich einige Berichte von mir im Tagebucharchiv in Emmendingen - ich schreibe Tagebuch seit meiner Jungmädchenzeit bis zum heutigen Tag und möchte das auch weiterhin tun - so lange ich kann. Ich kann gar nicht anders - ich muss das einfach tun es gehört zu meinem Leben - wie essen und trinken.
Ich bin berührt von dieser Ausstellung und halte mich lange hier auf.
1.7.2009 Irmi C., 78 Jahre
Eine sehr berührende Ausstellung. Kindheitserinnerungen wurden wach ...
Eine sehr schöne und gute Ausstellung des Deutschen Tagebucharchivs u. herzlichen Dank an die Sparkasse Freiburg, die diese Ausstellung in diesem tollen Ambiente ermöglicht.
Zeit- und Lebensgeschichte dargestellt u. archiviert, auch für nicht betroffene.
Freiburg, 5. Juli 2009 Reinhard L.
Sehr eindrucksvoll und wichtig für Geschichte durch Menschenleben!
Danke für diese Veranstaltung
Prof. Chongko Choi , Seoul National Univ., Präsident Korean Biographical Society
Ja - eine wirklich bewegende Fülle menschlicher Gedanken u. Gefühle!
Vielleicht sind wir Menschen ja nirgends so authentisch, wie in unserem Dialog mit dem "fiktiven Gegenüber", dem Tagebuch - letztlich mit uns selbst!
Ich danke sehr für die Aufbereitung dieser berührenden und Menschen verbindenden Dokumente!
Tagebücher meiner Vorfahren werde ich Ihnen postum zukommen lassen.
Eine ergreifende und wissend machende Ausstellung. Weiter so und vielen Dank
S. R.
Bewegende persönliche (und Zeit-) Zeugnisse, so auch das Tagebuch der Schülerin/Jugendlichen Alexandra B. von ihrem Aufwachsen in der Patchworkfamilie.
Höchst beeindruckend die alte Dame Carla B., von bewundernswerter Kultiviertheit und Reflektiertheit! Vorbildhaft!
Nicht zuletzt ist es insgesamt sehr positiv, dass es das Tagebucharchiv Emmendingen gibt!
9. Juli `09 H. P.
Den Eindruck, dass Menschen, die Tagebuch führen ihr Leben bewusster leben und gestalten, finde ich durch diese Ausstellung bestätigt Es erfüllt mich mit großer Dankbarkeit am Leben dieser Menschen teilhaben zu können. Bin rein zufällig (?!) heute hier gelandet.
09.07.09 MR K.
Im Dezember 2009 werde ich Großmutter. In frohen Gedanken habe ich für meinen Enkel ein Tagebuch angefangen. (Mit der Nachricht meines Sohnes beginne ich). Es ist nichts mehr so, wie es war. Es ist ein persönlich an meinen Enkel gerichtetes Tagebuch. Mit Gefühlen, in freudiger Erwartung u.u.u. Eine spannende Geschichte, diese Ausstellung! Ich könnte stundenlang lesen! Wie in einem Buch. - Danke für die Ausstellung!
09/07/2009 C. P.
Heute bin ich 65 Jahre alt, heute Abend werde ich anfangen Tagebuch zu schreiben. Gute Idee! Für meine 3 Töchter und 4 Enkel.
B. D.

Rückblick auf die Zeit vor der ersten Vernissage

Welche Dokumente sollen in die Vitrinen gelegt werden und welche eignen sich für den Schubladenschrank? Die DTA-Mitarbeiter Jutta Jäger-Schenk, Paula Seeger und Friedrich Kupsch tauschten sich gemeinsam mit der Marburger Praktikantin Maren Josties über die Auswahl der Zeitzeugnisse aus.

Die grafische Gestaltung der Ausstellungstafeln erhielt im Dezember 2007 ihren letzten Feinschliff. Gemeinsam mit Holger Warzecha von der Freiburger Grafik-Firma TheisundPartner (re.) entwickeln die Projektleiter Paula Seeger (li.) und Gerhard Seitz das endgültige "Gesicht" der zehn interaktiven Exponate.

Nach einigen Arbeitstreffen, bei denen die Festlegung der Autoren und die Grobauswahl der Textausschnitte im Mittelpunkt stand (Bild), wurden die endgültigen Formulierungen für die Schautafeln und für die Hör-CD erarbeitet. "Wir sind dankbar, dass uns in dieser wichtigen Phase Prof. Dr. Jürgen v. Troschke mit seinem Fachwissen intensiv zur Seite stand", so Projektleiter Gerhard Seitz .
Dank an die Landesstiftung Baden-Württemberg

Bereits im Sommer 2006 überreichte der Geschäftsführer der Landesstiftung Baden- Württemberg Herbert Moser (2.v.re.) die Förderzusage für das dreijährige DTA-Projekt. Getreu dem Stiftungsmotto "Wir stiften Zukunft" wird dieses Projekt die weitere Entwicklung des DTAs nachhaltig unterstützen. Im Beisein des ehemaligen CDU-Landtagsabgeordneten Alfred Haas (re.) und dessen Nachfolger Marcel Schwehr bedankte sich DTA-Vorsitzende Frauke v. Troschke für die großzügige Projektförderung. "Wir verstehen Ihre Zusage als Auftrag, eine besondere Ausstellung zu konzipieren und bedanken uns für die damit verbundene Wertschätzung durch die Landesstiftung", betonte Frauke v. Troschke.

Schirmherr der Wanderausstellung: Minister für Kultus, Jugend und Sport des Landes Baden-Württemberg Helmut Rau MdL
Projektpartner und Förderer
Landesstiftung Baden-Württemberg
Stadt Emmendingen
Arbeitsstelle für literarische Museen,
Archive und Gedenkstätten in Baden-Württemberg
SparkassenVerband Baden-Württemberg